Urlaub auf dem Bauernhof - Kasse nötig?
Urlaub und Ferien auf dem Bauernhof, das ist nicht jedermanns Sache. Aber wem es gefällt, der wird immer wieder den Genuss frischer Landluft haben wollen. Informationen über Ferien auf dem Lande kann man auf viele Arten bekommen. Am ehesten kommt man vielleicht auf die Idee, wenn man mit Freunden und Bekannten darüber spricht, die dieses Erlebnis schon haben genießen können. Weitere Infos gibt es über örtliche Touristikinformationen und auch im Internet. Das Internet ist ja eine Landschaft mit allen möglichen sinnvollen und unsinnigen Informationen. Aber wenn es um Urlaub geht, ist nichts unsinnig. Darum finde ich es klasse, dass im weltweiten Web auch für Urlaub Informationen zu bekommen sind. Speziell über das Thema Urlaub auf dem Bauernhof dürften dort viele Erfahrungsberichte zu finden sein. Und natürlich sind wahrscheinlich viele Bauernhöfe, die Urlaub anbieten, auch mit eigenen Vorstellungen im Netz vertreten. Hier können Preise in Erfahrung gebracht werden, die Region wird vorgestellt und auch das Konzept des Hofs wird beschrieben. Sogar Urlaubshöfe bieten auf ihren Internet-Seiten Kontaktformulare an. Wenn hierüber auch nicht zwingend eine Buchung möglich ist, so kann doch schon reserviert werden. Die Buchungsbestätigung kann dann als E-Mail oder auch auf dem Postweg erfolgen. Von einem Schulbauernhof, wo zu Ostern, im Sommer und im Herbst Ferienfreizeiten (mit und ohne Übernachtungen) stattfinden, weiß ich, dass es dort kein Gerät wie Kasse oder Registrierkasse gibt. Die Gebühren für die Freizeiten werden von den Eltern der angemeldeten Kinder meist per Banküberweisung gezahlt. Wenige Barzahler erfordern keine Anschaffung einer Kasse. Im vorliegenden Fall wird das Geld in einer Geldkassette aufbewahrt und spätestens am Folgetag zur Bank gebracht. Belege für die Eltern werden in Form einer Rechnung am Computer erstellt, der Empfang des Geldes wird hierauf quittiert. Auch das ist ein vom Gesetzgeber akzeptierter Beleg. Dass auf einem Schulbauernhof mit Ferienfreizeiten schon überhaupt kein Kassensystem anzuschaffen ist, steht für mich außer Frage. Auch andere Bauernhöfe, die für Familien Urlaub anbieten, müssen nicht mit Kassensystemen, Registrierkassen oder Netzwerkkassen ausgestattet sein. Manuell erstellte Belege sind ebenso akzeptabel. Kassensysteme und Netzwerkkassen sind für Hotels, Pensionen usw. eine hervorragende Lösung, um nicht nur Übernachtungen zu kassieren und aufzurechnen. Ein Kassensystem oder eine Netzwerkkasse kann zusätzlich noch so viele der betrieblichen Aufgaben unterstützen. Auf einem Ferienbauernhof wären diese Geräte womöglich fehl am Platz. Eine Registrierkasse könnte angeschafft werden, wenn beispielsweise eigene Erzeugnisse wie Kartoffeln oder Eier verkauft werden. Wenn ein Hofladen mit ausführlichem Sortiment dem Bauernhof angegliedert ist, dann sollte natürlich eine Registrierkasse angeschafft werden. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass dann vielleicht doch ein Kassensystem zum Einsatz kommt, weil dann der Hofladen über die Kassensoftware abgerechnet werden kann und auch die Übernachtungen der Gäste mit verwaltet werden können. So ist es für wenige Urlaubsbauernhöfe vielleicht doch zu Überlegen, eine Kasse anzuschaffen, die mit leistungsstarker Kassensoftware viele Bereiche verwalterisch unterstützen kann.
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